Meine Ziele

„Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

Mit diesen Worten hat Martin Luther Mut gemacht, auch dann zu handeln, wenn es schwerfällt. Auch dann zu kämpfen, wenn es unbequem ist. Und immer an die Zukunft zu glauben, selbst wenn Gegenwind kommt.

Genau das ist mein Antrieb.

Denn Politik bedeutet Verantwortung übernehmen. Für das Morgen. Für die nächste Generation. Für unsere Heimat.

Ich weiß sehr genau, wie sich viele Familien in unserem Land fühlen. Ich kenne den Alltag zwischen Familie, Beruf, Ehrenamt und Verpflichtungen – nicht theoretisch, sondern ganz praktisch.

In meinem Beruf als Personalleiterin trage ich tagtäglich Verantwortung – für meine Kolleginnen und Kollegen, für junge Auszubildende, für Menschen, die jeden Tag hart arbeiten und dabei oft zu wenig Anerkennung bekommen.

Und ich weiß:

Gute Personalführung und gute Politik haben eines gemeinsam: Sie müssen für die Menschen da sein. Sie müssen zuhören. Sie müssen wissen, wo es drückt. Sie müssen Lösungen finden und handeln.

Und genau das möchte ich jetzt auch politisch übernehmen.

Ich will Politik machen für diejenigen, die jeden Tag früh aufstehen, zur Arbeit gehen, ihre Kinder versorgen, die sich um ihre Familien kümmern – und trotzdem oft die Ersten sind, die unter Krisen, Inflation und Unsicherheiten leiden.

Ich trete an, damit soziale Gerechtigkeit nicht länger nur eine schöne Überschrift ist, sondern endlich Wirklichkeit wird.

Vor fünf Jahren bin ich in die SPD eingetreten, weil ich daran glaube, dass wir gemeinsam mehr erreichen können. Dass eine gute Gesellschaft nur funktioniert, wenn wir aufeinander achten. Wenn wir uns umeinander kümmern und zusammenhalten.

Und genau deshalb kandidiere ich:

Für soziale Gerechtigkeit.

Für gleiche Chancen für alle Kinder.

Für starke Familien.

Und für lebendige Orte – auch im ländlichen Raum.


Aber lasst uns ehrlich sein: Hier bei uns, im Wahlkreis 24, gibt es große Herausforderungen.

Ein Thema liegt mir dabei besonders am Herzen: unsere Kinder und Jugendlichen.

Denn wer heute Kind ist, gestaltet morgen Sachsen-Anhalt. Aber aktuell erleben viele Familien eher Stress als Unterstützung:

  • Eltern suchen – im Gegensatz zum Landestrend – nach Kitaplätzen.
  • Schulen haben zu wenig Personal, zu wenig Ausstattung.
  • Freizeitangebote fehlen, Jugendclubs schließen.
  • Ausbildungsplätze in der Region sind rar.

Das können und dürfen wir nicht akzeptieren.
Jedes Kind – ob in Wittenberg oder Zahna – hat das Recht auf gute Bildung und gleiche Chancen.

Was heißt das für mich konkret?

  • Beitragsfreie Kitas für alle. Denn Bildung beginnt nicht erst in der Schule.
  • Mehr Personal in den Einrichtungen, damit Kinder gut betreut werden können.
  • Gut ausgestattete Schulen, digitale Infrastruktur, moderne Lehrmittel.
  • Schulsozialarbeit flächendeckend und langfristig, damit auch Kinder unterstützt werden, die es schwer haben.
  • Freizeitangebote und Jugendclubs erhalten und fördern.
  • Ausbildungsplätze hier in der Region schaffen, damit junge Menschen hierbleiben können.

Wenn wir wollen, dass junge Menschen in der Region bleiben, dann müssen wir ihnen auch eine Zukunft hier bieten.

Und starke Kinder brauchen starke Familien.

Ich weiß selbst, was es bedeutet, Arbeit, Familie und Alltag miteinander zu vereinbaren – gerade als Alleinerziehende.
Deshalb sage ich ganz klar: Gute Familienpolitik bedeutet Rückenwind geben.

  • Beitragsfreie Kitas – echte Entlastung für Familien.
  • Flexible Betreuungszeiten, die mit dem Berufsalltag vereinbar sind.
  • Mehr finanzielle Unterstützung für Familien mit kleinen und mittleren Einkommen.
  • Besondere Unterstützung für Alleinerziehende.
  • Gute Arbeit mit fairer Bezahlung, mehr Tarifbindung. Denn wer arbeitet, muss davon leben können.

Und dann ist da unser ländlicher Raum. Unsere Heimat.

Ich komme selbst vom Land. Ich kenne die Herausforderungen:

  • Wenn Busverbindungen gestrichen werden.
  • Wenn die nächste Arztpraxis weit entfernt ist.
  • Wenn schnelles Internet gefühlt immer noch Glückssache ist.

Aber ich kenne auch die Stärken unserer Region: starke Familienbetriebe, engagierte Vereine, Dorfgemeinschaften, Nachbarschaftshilfe.

Doch wir brauchen die richtige Unterstützung von der Landespolitik:

  • Mehr Bus- und Bahnverbindungen, On Demand-Alternativen.
  • Schnelles Internet für alle Haushalte.
  • Ärzteversorgung sichern, u.a. durch mobile Versorgung und Telemedizin.
  • Vereine, Sport und Kultur fördern – weil das Gemeinschaft schafft.
  • Bezahlbaren Wohnraum erhalten und schaffen.

Der ländliche Raum ist kein Randgebiet. Er ist Zukunftsregion. Er ist das Herz unserer Gesellschaft.


Dieser Wahlkampf ist für mich kein Selbstzweck. Ich kandidiere, weil ich die Stimme sein möchte für diejenigen, die oft überhört werden.

Für die Menschen, die arbeiten gehen, die ihre Kinder großziehen, die nicht aufgeben – auch wenn es schwerfällt.

Ich bin eine von euch. Ich weiß, was es heißt, im Alltag zu kämpfen. Ich weiß, was es heißt, Verantwortung zu tragen.

Und ich weiß, wie es ist, wenn man sich wünscht, dass Politik endlich wieder zuhört.

Für Wittenberg. Für Zahna-Elster. Für unsere Heimat.

Ich will nicht nur reden. Ich will anpacken. Ich will gestalten.

Und ich verspreche euch:

„Ich werde nicht alles können – aber ich werde alles geben.“