Ich bin eine der 43%

…der Menschen aus Sachsen-Anhalt, die als „solide Demokraten“ gelten.

Es macht mich zutiefst besorgt und traurig, dass laut dem Sachsen-Anhalt-Monitor 2025 so viele Menschen — weit über die Hälfte — als „fragile Demokraten“ gelten: Sie sagen zwar, dass sie Demokratie grundsätzlich gut finden, schließen aber autoritäre Alternativen wie einen starken Führer oder eine Einparteien-Regierung nicht aus.

Das ist kein abstraktes Problem — das ist ein Weckruf. Demokratie lebt vom Mut zur Vielfalt, vom Respekt gegenüber Minderheiten, vom offenen Diskurs und vom Einsatz für Freiheit und Gerechtigkeit. Wenn Menschen sich vorstellen können, auf einen starken Autoritären zu vertrauen statt auf demokratische Prozesse — aus Angst, Enttäuschung oder Ohnmacht —, gefährdet das genau das, was unsere Gesellschaft zusammenhält.

Ich stelle mich entschieden auf die Seite der Demokratie. Ich glaube daran, dass echte Veränderungen nur möglich sind, wenn wir mit Offenheit, Solidarität und Respekt für alle streiten — nicht mit Unterwerfung, Angst oder Vereinfachung.

Demokratie braucht Mut: Mut zur Kritik, Mut zu Engagement, Mut zum Zusammenhalt.

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