Ein starkes Beispiel dafür, worum es in Integrationspolitik wirklich geht.
Heute war ich gemeinsam mit Heide Richter-Airijoki und Alexander Riedle beim Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen LAMSA Sachsen-Anhalt e.V. zu Besuch. Wir haben uns intensiv über Verbandsstrukturen, Herausforderungen und konkrete Kooperationen im Landkreis Wittenberg ausgetauscht.
LAMSA ist ein Dachverband von Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt und vertritt die politischen, sozialen und kulturellen Interessen von Menschen mit Migrationsgeschichte auf Landesebene.
Besonders bemerkenswert: Der Verband wurde offiziell vom Landkreis Wittenberg für die gesonderte Beratung und Betreuung (gBB) beauftragt.
Nach der Eröffnung ihrer Büroräume im Juli dieses Jahres wächst das Angebot kontinuierlich, um Menschen mit Migrationsgeschichte vor Ort bestmöglich zu unterstützen.
Was Integration praktisch bedeutet, sieht man hier sehr deutlich:
–> 5 Berater:innen arbeiten im Team und begleiten mehr als 3.000 Berechtigte in mehreren Sprachen. (interne Zahlen, vor Ort berichtet)
–> Die Angebote sind momentan in der Lutherstadt Wittenberg verfügbar und werden ab nächstem Jahr auch mit Terminen im gesamten Landkreis ausgebaut.
Vielen Dank an das Team von LAMSA für den wertvollen Austausch und den Einblick in die wichtige Arbeit vor Ort.


